By Ariane Lindner

In der bisherigen wirtschaftswissenschaftlichen Literatur mangelt es an einem konsistenten Konzept für die Besteuerung von Optionen. Solch eine theoretische Grundlage für die steuerliche Behandlung einer der Grundformen von Termingeschäften ist aber notwendig für die
(bilanz-)steuerliche Behandlung von Spezialfällen oder Bewertungseinheiten.

Ariane Lindner entwickelt ein Konzept für die Bilanzierung auf der Aktiv- und der Passivseite sowie die Besteuerung von Optionen im Privatvermögen. Pragmatisch erläutert sie die wirtschaftliche Funktionsweise von Optionen, gibt einen Überblick über die finanzmathematischen und zivilrechtlichen Grundlagen und baut darauf ein widerspruchsfreies Besteuerungskonzept auf. Diesem zufolge resultieren Unterschiede bei der Besteuerung ausschließlich aus dem dualen Besteuerungssystem des deutschen Einkommensteuerrechts bzw. dem Imparitätsprinzip.

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Der Zusammenhang zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit: Direkte, indirekte und moderierende Effekte

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71. Zur Definition des Begriffs Zufallsvariable vgl. LehnlWegmann, Statistik, 2000, S. 39. Vgl. BrzeiniaklZastawniak, Stochastic processes, 1999, S. ; Nielson, Pricing and Hedging, 1999, S. ; Durret, Stochastic Calculus, 1996, S. ; Neftci, Financial Derivatives, 1996, S. 194 ff. Kritisch zur Verwendung der logarithmischen Normalverteilung: Porak, Optionspreisformel, 1988, S. 63. 3 Die Formel von Black und Scholes Auf Basis der prliferenzfreien Bewertung 137 und mittels der mit Hilfe der Brownschen Bewegung abgeleiteten Wahrscheinlichkeitsverteilung des Preises des Basiswerts am Tag des Optionsverfalls (t = T) berechnet sich der Wert einer europiiischen Call-Option im Zeitpunkt t=t

1990, XR 197/87, BStBI. II 1991, S. 303; Siebert, Warentermingesehafte, 1996, S. 21; StollfWhaley, Futures and Options, 1993, S. 63. 3 Arbitrage SchlieBlich konnen Termingeschafte noch verwendet werden, urn durch Arbitrage risikolose Gewinne zu erzielen. Arbitragegewinne sind imrner dann rnoglich, wenn zwei zahlungsmaBig identische Portfolios81 am Markt zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. 82 In diesem Fall wird das verhiiltnismiiBig zu billige Portfolio erworben und das verhaltnismiiBig zu teure verkauft.

V gl. anzierung, 2000, S. 178; Kirchhof, StuW 2000, S. 322 und S. , der auf das verfassungsrechtliche Verbot der widerspriichlichen Gesetzgebung und Gesetzesanwendung hinweist. Zur Skizzierung von konsum· bzw. einkommensorientierten Steuersystemen vgl. B. Niehus, DStZ 2000, S. ; Smekal et al. ), Einkommen versus Konsum, 1999; Schwinger, StuW 1994, S. 46 f. Vgl. Konig, ZfbF 1997, S. 42. Vgl. BiergansIWasmer, FR 1985, S. 62. 31 titionsbereich dem Einkommen zuzurechnen sind und ob diese Zahlungen nominell oder unter Beachtung einer eventuell vorhandenen Inflation mit einbezogen werden.

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